mercoledì 21 settembre 2016

Solararchitektur in den USA (7)

Haus D. Wright in Santa Fé

David Wright war ein Architekt und Umweltschützer. Für sich selbst baute er ein Solarhaus in Santa Fé, New Mexico, das 1974 fertiggestellt wurde. In milden Klima von New Mexico gelang es ihm mit ausschliesslich passiven Mitteln mehr als 90 Prozent des Energiebedarfs seines Hauses mit der Sonne zu decken.


Das Solarhaus von D. Wright in Santa Fé, New Mexico, USA (Bild: Anderson & Riordan)


Die Südfassade des Hauses war vollständig mit Isoliergläsern (32 m2) verglast, die anderen Fassaden besassen hingegen nur kleinere Öffnungen. Die Mauern waren aus Lehmziegeln und auf der Aussenseite mit 5 cm dicken Platten aus Polyuretanschaum verkleidet. Auch die 62 cm starken Fussböden waren aus Stampflehm.


Direkt hinter den Fenstern waren Wassertanks als Wärmespeicher eingebaut. Da das Innere des Hauses fast aus einem einzigen Raum bestand, konnte sich die Wärme durch Strahlung und Konvektion überall ausbreiten.

Nach Aussagen Wrights, blieb das Klima im Inneren des Hauses auch dann angenehm, auch wenn es draussen kalt war, weil die Mauern und der Fussboden die Wärme lange speicherten und ausstrahlten. Die in den Tanks, in den Wänden und im Fussboden gespeicherte Wärme reichte aus, um im Haus eine angenehme Temperatur aufrechtzuerhalten, auch wenn an drei oder vier Wintertagen keine Sonne schien.

Die Effizienz des Hauses wurde im Januar 1976 für zwei aufeinanderfolgende Wochen untersucht: ohne jede Zusatzheizung ausser dem offenen Kamin blieb es während dieser Zeit im Haus angenehm warm. Die Innentemperatur schwankte um etwa 7°C und erreichte ein Maximum von 27°C und ein Minimum von 14°C.

Nachts wurde die grosse verglaste Fläche auf der Südseite mit faltbaren und wärmedämmenden Elementen aus Hanf und 5 cm Polyurethan geschlossen. Tagsüber waren diese wie eine Harmonika gefalteten Elemente bis unter die Decke hochgezogen. Ihr einziger Defekt war, dass sie nicht 100prozentig an den Glasfenstern anlagen, so dass zu kleineren Zugserscheinungen im Fensterbereich kam.

Ein Vordach von 1,20 Meter Auskragung warf im Sommer bei hochstehender Sonne Schatten auf die nach Süden ausgerichtete Fensterfläche. Die warme Luft, die sich im Innern des Hauses bildete konnte durch eine Reihe von Auslässen austreten. 

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